Motorradbekleidungsverleih und Sicherheitstraining
                                                                   Flexibel, kompetent und sicher

AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen, Liefer- und Zahlungsbedingungen

Geltung

  1. Für alle Geschäfte gelten allein unsere Geschäftsbedingungen. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers verpflichteten uns    nicht. Nebenabreden bedürfen der Schriftform.
  2. Erfüllungsort und Gerichtsstand für Lieferungen und Leistungen ist Hilden, Nordrhein-Westfalen, Deutschland.
  3. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Geschäftsbedingungen unwirksam sein, sind sie durch wirksame zu ersetzen, die dem beabsichtigten Zweck am nächsten kommen. Die übrigen Bestimmungen bleiben davon unberührt.

Angebot, Lieferung, Zahlung

Wir vermieten und verkaufen diverse Kleidung und Gegenstände für Motorradfahrer. Im Folgenden wird nicht zwischen Kleidung und Gegenständen unterschieden.

  1. Unsere Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Ihr Inhalt wird für uns erst mit unserer schriftlichen oder per Email versandten Auftragsbestätigung bindend. Das gilt auch für von uns genannte Termine und Fristen. Geraten wir in Verzug oder die Auftragsbestätigung entspricht nicht den Anfragen des Kunden, berechtigt das den Kunden zum Rücktritt. Ein Rücktritt vom Mietvertrag ist in diesem Fall sofort möglich und muss dem Vermieter unverzüglich mitgeteilt werden. Darüber hinausgehende Ansprüche sind ausgeschlossen.
  2. Der Vermieter ist verpflichtet, die bestellte Bekleidung zu liefern. Der Vermieter ist berechtigt, bestellte Bekleidung durch gleichwertige oder bessere Bekleidung zu ersetzen, falls er - aus welchem Grund auch immer - nicht in der Lage ist, die bestellte Ware zu liefern.
  3. Abrechnungsgrundlage sind die Miet- und Verkaufspreise, die in unseren bei Vertragsabschluß gültigen Preislisten aufgeführt sind.
  4. Mietpreise sind zu Beginn der Mietzeit durch Barzahlung, Überweisung auf unser Konto oder Nachnahme fällig. Der Mietpreis ist ebenso bei Lieferung oder Abholung fällig. Räumen wir ein Zahlungsziel ein, ist der Rechnungsbetrag so anzuweisen, dass er uns innerhalb der gesetzten Frist zur Verfügung steht. Der Versand einer Lieferung erfolgt bei der durch den Kunden ausgewählten Versand-/Zahlungsart "Postpaket/Überweisung" erst nach dem Eingang der Zahlung auf mein Konto, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
  5. Mit mir geschlossene Mietverträge sind Dienstverträge. Das gilt auch dann, wenn die Gegenständevermietung mit der Ausführung anderer Leistungen verbunden ist. Die Erweiterung zu einem Werksvertrag muss ausdrücklich und schriftlich vereinbart sein.
  6. Zum Kauf gelieferte Kleidung und Gegenstände bleiben unser Eigentum, bis der Kaufpreis vollständig bezahlt ist. Bis dahin ist ein Weiterverkauf an Dritte nur zulässig, wenn uns gegenüber kein Zahlungsverzug besteht und uns die Forderung aus dem Wiederverkauf unwiderruflich abgetreten wird.
  7. Zahlungsverzug tritt ohne Mahnung ein, sobald eine fällige Rechnung nicht termingerecht ausgeglichen ist. In diesem Fall sind wir berechtigt, alle offen Rechnungen zum sofortigen Ausgleich fällig zu stellen, Verzugszinsen von fünf % über dem Bundesbankdiskontsatz zu berechnen und weitere Verzugsschäden geltend zu machen.
  8. Ist eine unserer Lieferungen und Leistungen zu beanstanden, hat das sofort zu geschehen, spätestens innerhalb von drei Tagen nach deren Erbringung. Die Dreitagefrist entfällt, wenn die angemietet Gegenstände persönlich übergeben wurden. In diesem Fall muss die Leistung unmittelbar vor Ort abgenommen werden. Kommt der Mieter dieser Verpflichtung nicht nach, ersetzt unser internes Lieferungs- und Leistungsprotokoll die Abnahmebestätigung des Mieters. Die Darlegung einer Beanstandung - sie hat schriftlich zu erfolgen - obliegt dem Mieter, ebenso die Beweisführung. Eine eigenmächtige Preisminderung, Aufrechnung oder Einbehaltung ist ausgeschlossen.

Vertragsablauf

  1. Die von uns vermietete Bekleidung darf nur für den vorgesehenen Zweck als Schutzbekleidung für Motorradfahrer eingesetzt werden. Ein Einsatz für das Fahren sogenannter Mini-Bikes, Moto-Cross, Rennsportveranstaltungen oder ähnlichem ist nur nach vorheriger Absprache zulässig.
  2. Jeder Mieter ist verpflichtet, uns vor Vertragsabschluß zu informieren, wo und unter welchen Bedingungen unsere Kleidung eingesetzt wird. Das gilt vor allem beim Einsatz unter erhöhtem Risiko (z. B. bei Geländefahrten, Wettbewerben) und einem Einsatz im Ausland. Unsere Zustimmung zu solchen Einsätzen erfordert gegebenenfalls den Abschluss einer Zusatzversicherung, zum Teil auch die Stellung einer erhöhten Kaution oder die Erfüllung anderer Auflagen. Nicht gestattet wird der Einsatz unter nicht-versicherbaren Risiken, ausgelöst durch Katastrophen, Unruhen, Krieg, usw.
  3. Die Mietzeit beginnt bei Selbstabholung in Hilden mit der Übernahme der Gegenstände und endet dort mit deren Rückgabe. Erfolgt die Übernahme später als vereinbart, beginnt die Mietzeit zum vereinbarten Bereitstellungstermin. Gleiches gilt bei der Rückgabe: Erfolgt sie eher als vereinbart, bleibt es auch hier beim vereinbarten Termin. Der Tag der Übergabe und der Rücknahme zählen als volle Tage. Kommt ein Mietgegenstand nicht oder nur eingeschränkt zum Einsatz, mindert das die zu berechnende Mietzeit nicht.
  4. Beim Versand der Mietgegenstände beginnt der Mietzeitraum 2 Werktage nach dem Versand ab Lager (durchschnittliche Versanddauer). Die Ware muss so zum Versand aufgegeben werden, dass sie in der Regel zum Ende des Mietzeitraumes beim Verleiher ankommt, also 2 Tage vor dem eigentlichen Mietende.
  5. Wird die vereinbarte Mietzeit überschritten, fällt für jede weitere angefangene Woche ein voller Wochensatz  an. Außerdem hat der Mieter für entstandene Schäden, z.B. Mietausfall durch daraus resultierende Stornierungen, Ersatz zu leisten.
  6. Ein Rücktritt vom Mietvertrag ist uns schriftlich so früh wie möglich mitzuteilen. Geschieht das erst in der letzten Woche vor Vertragsbeginn, wird vom Mieter eine Entschädigung von 25 % des Auftragswerts zum Listenpreis, mindestens jedoch € 25.00, in Rechnung gestellt. Die Entschädigung beträgt 50 %, mindestens jedoch € 50.00, wenn uns der Rücktritt erst in den letzten zwei Tagen vor Vertragsbeginn mitgeteilt wird.
  7. Alle Güter unseres Leihparks werden regelmäßig gewartet. Dennoch obliegt es dem Mieter, sich bei der Übernahme der Gegenstände nicht nur von deren Vollzähligkeit zu überzeugen, sondern auch ihre Gebrauchstüchtigkeit und einwandfreie Beschaffenheit zu prüfen oder von dem von ihm beauftragten Abholer prüfen zu lassen. Verzichtet der Mieter auf eine solche Prüfung oder ist sein Abholer dazu nicht in der Lage, hat er einen etwaigen Nachteil daraus sich selbst zuzuschreiben.
  8. Bei der Rückgabe unserer Gegenstände bestätigen wir die empfangene Stückzahl und halten offensichtliche Fehlermängel sofort fest. Nicht bestätigt wird die Vollständigkeit der Mietobjekte und deren Freiheit von Mängeln. Eine Freistellung dieser Art ist erst nach fachgerechter Überprüfung möglich. Werden Mängel festgestellt, informieren wir den Mieter sofort.
  9. Befindet sich der Mieter in Zahlungsverzug, sind wir jederzeit berechtigt, den weiteren Einsatz der von uns vermieteten Gegenstände mit sofortiger Wirkung zu untersagen und deren Rückgabe zu verlangen. Zur Durchsetzung dieses Rechts hat uns der Mieter den Zugang zu allen Räumen zu ermöglichen, in denen sich unsere Gegenstände befinden.

Haftung / Kaution

  1. Der Mieter haftet nicht für eindeutig der normalen Abnutzung anzulastenden Schäden.
  2. Der Mieter haftet für jedes Mietobjekt uneingeschränkt vom Beginn der Mietzeit bis zur Rückgabe. Er haftet auch für Schäden durch höhere Gewalt sowie durch Beschlagnahmung, auch wenn sie nicht gerechtfertigt ist. Ebenso haftet der Mieter für alle Schäden, die er im Einsatz unserer Gegenstände anderen zufügt, gleichgültig ob es sich um Zufallsschäden handelt oder um einen Schaden infolge geringfügiger Fahrlässigkeit oder groben Verschuldens.
  3. Der Mieter haftet für jede Beschädigung oder Verlust der Mietobjekte bis zum Ende der vereinbarten Mietzeit. Die Haftung verlängert sich bei nicht rechtzeitiger Rückgabe bis zur erfolgten Rückgabe.
  4. Der Mieter trägt bei reparaturfähigen Beschädigungen die Reparaturkosten und bei nicht zu reparierenden Schäden oder Verlust- bzw Wiederbeschaffungswert.
  5. Reparaturen an Mietgegenständen dürfen nicht vom Mieter vorgenommen oder veranlasst werden, sondern nur von uns. Ist eine Reparatur auf eine unsachgemäße Benutzung, falschen Einsatz oder überdurchschnittliche Abnutzung zurückzuführen, hat der Mieter die Kosten zu tragen und für die Zeit des Geschäftsausfalls Ersatz in Höhe des Mietpreises zu leisten.
  6. Unsere Gegenstände dürfen nur von Personen benutzt werden, die dafür geeignet sind. Dies gilt insbesondere bei Kleidung, bei der die Körpergröße den Kleidungsgegenständen entsprechen muss. Kleidungsgegenstände, die offensichtlich zu klein gemietet wurden, dürfen nicht verwendet werden. Kleidungstücke, die zu groß gemietet wurden, sind in der Regel nicht verkehrssicher. Die gesetzlichen Sicherheitsvorschriften sind in jedem Fall einzuhalten. Die Umsetzung dieser Auflage obliegt dem Mieter.
  7. Schadensersatzansprüche des Mieters jeder Art und aus welchem Rechtsgrund auch immer, gleichgültig ob mittelbare oder unmittelbare Schäden, Sachschäden oder Personenschäden, sind ausgeschlossen, es sei denn, auf Seiten des Vermieters liegt grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz vor. Der Vermieter haftet nicht in Fällen höherer Gewalt. Auf unserer Seite ist damit eine Haftung für direkte und indirekte Schäden, die während der Benutzung eines Mietgegenstandes entstehen, ausgeschlossen. Das gilt auch bei grobem Verschulden eines Erfüllungsgehilfen sowie einer von uns zu vertretenden Fahrlässigkeit, wenn sie geringfügig ist.
  8. Der Mieter hinterlegt beim Vermieter eine Kaution in Höhe von € 50,00 zusammen mit der Bezahlung der Rechnung.
  9. Wird die Bekleidung in ordnungsgemäßem Zustand zurückgeliefert, erstattet der Vermieter die Kaution umgehend innerhalb von 7 Tagen per Überweisung auf das Konto des Mieters ohne Abzug oder Verzinsung zurück.
  10. Die Kaution wird im Schadensfall bis zur vollen Höhe für die Beseitigung der Mängel angerechnet. Darüber hinausgehende Kosten werden dem Mieter in Rechnung gestellt. Ist der Einsatz der Kaution nicht in voller Höhe für die Beseitigung der Mängel notwendig, so wird der nicht verwendete Rest der Kaution per Überweisung innerhalb von 21 Tagen auf das Konto des Mieters überwiesen.

 Gewährleistung bei Second-hand-Geschäften

1.  Gesetzliche Widerrufsrechte

Bei Second-hand-Geschäften steht dem Käufer kein Rückgabe- oder Umtauschrecht zu. Ein solches Recht besteht nur, wenn dies vertraglich vereinbart wurde. Nimmt der Verkäufer die Ware trotzdem zurück, geschieht das letztlich aus Kulanz. Anderes gilt allerdings, wenn der Käufer einen Fernabsatzvertrag mit einem Unternehmer abschließt, er also die Ware in meinem Internetshop erwirbt. In diesem Fall kann der Käufer sein gesetzliches zweiwöchiges Widerrufs- oder Rückgaberecht geltend machen.

2.   Gewährleistung

Auch beim Verkauf gebrauchter Ware haftet der Verkäufer für Mängel. Die Sache ist frei von Mängeln, wenn diese bei Übergabe an den Käufer die vertraglich vereinbarte Beschaffenheit aufweist; dabei werden bei Second Hand Ware die üblichen Gebrauchsspuren berücksichtigt, insbesondere ist hier die Wasserdichtigkeit von der Gewährleistung ausgenommen, da diese für uns nicht überprüfbar ist. Als Vergleichsmaßstab für das Vorliegen eines Mangels bei gebrauchten Sachen wird also nicht ein neuer Artikel herangezogen, sondern der üblicherweise bestehende Zustand bei einem entsprechend gebrauchten Gegenstand gleicher Art. Hat der Käufer bei Vertragsschluss Kenntnis von einem Mangel, ist eine Haftung des Verkäufers diesbezüglich ausgeschlossen.

Ist der Kaufgegenstand über die Gebrauchsspuren hinaus mangelhaft, hat der Käufer einen Anspruch auf Nacherfüllung und kann im Rahmen der Nacherfüllung nach seiner Wahl die Lieferung einer mangelfreien Sache oder die Reparatur verlangen. Bei mangelhaften gebrauchten Kaufgegenständen bleibt jedoch oftmals nur die Möglichkeit der Reparatur, da die gleiche gebrauchte Sache ohne den konkreten Mangel in den meisten Fällen vom Verkäufer nicht geleistet werden kann. Sollte eine Nacherfüllung nicht möglich oder dem Verkäufer zumutbar sein, kann der Käufer vom Vertrag zurücktreten oder den Kaufpreis mindern.

Des weiteren gelten dazu die gesetzlichen Regelungen.